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Aktiv zu mehr Gesundheit

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Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, bei der es zur Bildung von Blutgerinnseln im Herzen und dadurch zu einem folgenschweren Schlaganfall kommen kann. Durch eine gute Risikoprävention könnten viele Schlaganfälle verhindert werden. Bewegung wirkt sich grundsätzlich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Sie kann nicht nur eine Verbesserung der Blutdruck- und Blutfettwerte zur Folge haben, sondern auch zur Verringerung der Schlaganfallrate führen. Auch im fortgeschrittenen Alter wirkt sich ein aktiver Lebensstil positiv auf die Gesundheit aus. Dies zeigen aktuelle Studien mit Senioren.1 Britische Forscher beobachteten, dass Ältere, die ihren Tag aktiv gestalten, ein geringeres Schlaganfallrisiko gegenüber „Stubenhockern“ haben. Ausschlaggebend war dabei nicht etwa welche Sportart ausgeübt wurde, sondern vielmehr die Kontinuität der Bewegung. Umso ausdauernder man sich bewegt, desto niedriger ist die Schlaganfallrate. Senioren, die pro Woche 22 Stunden gehend verbrachten, hatten der Studie zufolge eine 65 Prozent niedrigere Schlaganfallrate als diejenigen, die lediglich bis zu drei Stunden zu Fuß zurücklegten. Es ist also nie zu spät, starten Sie am besten heute noch in ein gesünderes Leben!

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Bewegung stärkt das Herz: Vorteile bei Vorhofflimmern

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Vielleicht stellen Sie sich die Frage: Ist körperliche Betätigung auch bei vorhandenem Vorhofflimmern noch sinnvoll? Dieser Frage gingen australische Forscher nach. Sie stellten fest: Je besser die Fitness, desto besser kann der Sauerstoff von Lunge und Herz verwertet werden – und auch die Leistungsfähigkeit steigt. Patienten mit geringer kardiorespiratorischer Fitness lebten zu 17 Prozent vorhofflimmerfrei, solche mit moderater Fitness schon zu 76 Prozent.2 Die „kardiorespiratorischen Fitness“ beschreibt dabei die Effektivität, mit der der Körper mit Sauerstoff versorgt wird. Hintergrund ist, dass die zunehmende körperliche Fitness der Versteifung des Herzens entgegengewirkt.

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Nachhaltiger Gewichtsverlust hilft

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Herzrhythmusstörungen sind auch Ausdruck einer Belastung des Herzens ganz allgemein. Im Wesentlichen spielen drei Faktoren eine große Rolle: die Ernährung, der Alkoholkonsum und das Gewicht. Eine Gewichtsabnahme kann den Blutdruck senken und damit die Belastung des Herzens. Diesen Effekt untersuchte die gleiche Forschergruppe und stellte fest, dass bei Übergewicht langfristiges Abnehmen den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann.3 Während der 5 Jahre dauernden Studie erhielten alle Patienten eine gängige Therapie gegen die Herzrhythmusstörungen. Zusätzlich sollte ein Teil der übergewichtigen Patienten ihr Gewicht reduzieren. Übergewichtige Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern erhöhten ihre Chance auf Beschwerdefreiheit um das Sechsfache, wenn es ihnen gelang, langfristig über 10 Prozent ihres Gewichtes zu verlieren und größere Gewichtsfluktuationen zu vermeiden. Zu diesem positiven Umstand hat sicher auch beigetragen, dass die Patienten engmaschig betreut wurden, Tagebücher über ihre Ernährung und körperliche Betätigung führten und regelmäßig zum Weitermachen motiviert wurden.

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Motivation durch moderne Technik

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Um den eigenen inneren Schweinehund zu besiegen, können neue technische Geräte, wie Fitnessarmbänder, helfen. Sie dokumentieren zum einen die Sporteinheit und belegen zum anderen den eigenen Trainingserfolg. Zugleich zählen sie Schritte, messen die Herzfrequenz und errechnen den Kalorienverbrauch. So können Sie motiviert Ihr nächstes Trainingsziel in Angriff nehmen. Übrigens: In Deutschland nutzt laut einer Umfrage schon fast jeder dritte Mensch sogenannte Fitness-Tracker oder Gesundheits-Apps zur eigenen Motivierung.4

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Vorhofflimmern mit der Pulsmessung aufspüren

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Nicht nur die regelmäßige Bewegung kann helfen, einen Schlaganfall aufgrund von Vorhofflimmern zu vermeiden. Durch das Abhören mit einem Stethoskop kann Ihr Arzt unter bestimmten Voraussetzungen bereits erkennen, ob Sie an Vorhofflimmern erkrankt sind. Zur Bestätigung der Diagnose zeichnet er mittels Elektrokardiogramm (EKG) Ihre Herzaktivität auf, um die Herzrhythmusstörung verlässlich festzustellen. Aber wussten Sie, dass auch Sie selbst das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme senken können? Und dass sogar recht einfach und preiswert: Indem Sie Ihren Puls regelmäßig selbst messen. Es kann auch sinnvoll sein, ein Blutdruckmessgerät im Haus zu haben, dass den unregelmäßigen Herzschlag anzeigen kann, wenn der Blutdruck gemessen wird. Normal ist ein regelmäßiger Puls mit einer Frequenz zwischen 60 und 80 pro Minute. Ist der Puls unregelmäßig oder liegt er in Ruhe über 100 Schläge pro Minute, sollte man den Arzt aufsuchen. Kardiologen empfehlen, bei gefühlten Unregelmäßigkeiten, den Herzrhythmus durch den Arzt überprüfen zu lassen und zu klären, ob Vorhofflimmern dahinter steckt. Kennen Sie schon die Puls-Check-Karte? Die Karte erklärt bildlich und in einfachen Schritten, wie der Puls richtig gemessen wird. Laden Sie sich das PDF hier herunter!

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1 Jefferis BJ et al. Stroke 2014; 45: 194-199
2 Pathak RK et al. JACC 2015; 66: 985-996
3 Pathak RK et al. J Am Coll Cardiol 2015; 65: 2159-2169
4 BITKOM e.V. Pressekonferenz vom 09.02.2016: „Am Puls der Zeit? – Wearables und Gesundheits-Apps“

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