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Erste Hilfe beim Schlaganfall

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Am 14. September ist Tag der Ersten Hilfe. Zeit, seine Kenntnisse aufzufrischen. Gerade beim Schlaganfall kommt es auf jede Minute an. Was zu tun ist, zeigt unsere Infografik.

Titel: 
Symptome

Inhalt: 

Zuerst gilt es, die Symptome richtig zu erkennen: Hat jemand plötzlich

  • Sprachstörungen
  • einen hängenden Mundwinkel
  • halbseitige Lähmungserscheinungen
  • Gleichgewichtsstörungen?

Den Betroffenen selbst können folgende Symptome auf einen Schlaganfall hinweisen:

  • eingeschränkte Sicht
  • Erblindung
  • das Sehen von Doppelbildern
  • Hörprobleme.

Kopfschmerzen treten hingegen nur in seltenen Fällen auf, dann aber sehr heftig und plötzlich.

Ausführliche Informationen zur Erkennung eines Schlaganfalls können Sie hier  herunterladen oder anfordern:

Inhalt: 

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Befolgen Sie diese Schritte, wenn Sie bei jemandem Schlaganfallsymptome feststellen.

Zeit ist Hirn: Verlieren Sie keine Zeit und wählen Sie die 112!

Kann der Betroffene frei atmen?
Lösen Sie beengende Kleidung!

Bloß kein Getränk reichen, womöglich ist die Schluckfunktion gestört!

Welche Medikamente werden eingenommen? Der Notarzt sollte das wissen, um über die Gabe weiterer Medikamente zu entscheiden.

Inhalt: 
  1. Notruf wählen
    Bei diesen Symptomen sollten Sie umgehend die 112 wählen: Der Notruf funktioniert auch vom Handy und EU-weit. Handeln Sie schnell, denn Zeit ist Hirn! Einen „Umweg“ über den behandelnden Hausarzt sollten Sie sich deshalb unbedingt sparen! Reden Sie beruhigend auf den Betroffenen ein, während Sie auf die Rettungskräfte warten (es ist nicht immer direkt ein Arzt dabei).
  2. Kleidung lockern
    Geben Sie Acht, dass der Betroffene frei atmen kann. Lösen Sie z. B. die Krawatte und öffnen Sie die oberen Hemdknöpfe. Auch Zahnprothesen können verrutschen und die Atmung behindern: Entfernen Sie diese, wenn möglich.
  3. Nichts zu trinken geben
    Auch wenn es naheliegend erscheint: Geben Sie jemandem, der akute Schlaganfallsymptome aufweist, nichts zu trinken oder zu essen. Die Schluckfunktion könnte gestört sein: Durch Verschlucken droht dann Erstickungsgefahr!
  4. Welche Medikamente werden eingenommen?
    Versuchen Sie herauszufinden, welche Medikamente der Betroffene regelmäßig beziehungsweise aktuell einnimmt. Ein Patientenausweisgibt Auskunft. Das ist ein wichtiger Hinweis für die Ärzte, die weitere Therapien einleiten müssen. Aus eben diesem Grund sollten Sie sich auch merken, wann die ersten Symptome eingesetzt haben.

Wie den Patienten lagern?
Ist der Betroffene bei Bewusstsein, sollte er keinesfalls flach liegend, sondern immer mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden. So wird das Gehirn entlastet und es strömt nicht übermäßig viel Blut nach. Setzen Sie den Patienten auf den Boden, nicht etwa auf einen Stuhl, wo er bei fortschreitenden Gleichgewichtsstörungen herunterfallen kann. Gelähmte Gliedmaßen sollten mit Decken oder Jacken abgestützt werden. Hat der Betroffene das Bewusstsein verloren oder erbricht sich, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage. Sollten gar die Atmung und der Herzschlag aussetzen, beginnen Sie umgehend mit einer Herzmassage.

War das überhaupt ein Schlaganfall?
Auch bei vermeintlich leichten Symptomen sollte umgehend der Notruf getätigt werden: Oft kündigt ein leichter Schlaganfall einen schweren an, der Stunden oder gar Tage später folgen kann. Werden rechtzeitig die richtigen Maßnahmen ergriffen, kann der schwere Schlaganfall häufig verhindert werden.

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