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Abschluss der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“

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„Herzenssache Lebenszeit“
Inhalt: 

Alle 6 Sekunden stirbt ein Mensch an Diabetes und seinen Folgen.1 Etwa alle 10 Minuten ereignet sich ein neuer Schlaganfall aufgrund von Diabetes.2,3 Um über die Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen von Schlaganfall und Diabetes aufzuklären, wurde die bundesweite Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufen: Der roter Doppeldecker-Infobus tourte bis Ende August durch Deutschland und machte in über 90 Städten halt. Ohne ausreichende Vorsorge und Aufklärung über die Risikofaktoren können beide Krankheiten zu immer mehr Todesfällen führen. Die Initiatoren und Partner der Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“ setzen deshalb genau hier an: den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen des Schlaganfalls in der Bevölkerung deutlich zu verbessern und somit die Anzahl der Schlaganfälle zu reduzieren. Zugleich soll eine breite Basis zur Sensibilisierung der Bevölkerung für die Risikofaktoren – in diesem Jahr zum Risikofaktor Diabetes – geschaffen werden.

Neben zahlreichen regionalen Institutionen unterstützten folgende nationale Partner die Initiative „Herzenssache Lebenszeit“:

  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
  • Deutsche Schlaganfallgesellschaft (DSG)
  • Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH)
  • Deutsche Herzstiftung (DHS)
  • Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD)
  • Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
  • Dachverband diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe (DDH)
  • Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)
  • Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe (VDBD)
  • Deutsche Diabetes Stiftung (DDS)
  • Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (DSCK)
  • Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
  • Deutsche Nierenstiftung (DNS).

Titel: 
Diabetes- und Schlaganfall-Experten machten mobil

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„Herzenssache Lebenszeit“
Inhalt: 

Unter dem Motto „Nur wer sein persönliches Risiko kennt, kann gezielt vorbeugen“, tourte der signalrote Infobus im fünften Jahr seit dem Start der Initiative quer durch Deutschland. Mehr als 7.000 Kilometer oder eine Entfernung von Frankfurt/Main bis Chicago (USA). Das ist in etwa die Strecke, die der Infobus der Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ zurückgelegt hat. In über 90 Städten informierten sich von Mai bis November mehr als 30.000 Menschen vor Ort. Darüber hinaus wurden Interessierte über die lokalen Medien aufgeklärt, sowohl über die Tageszeitung als auch über lokale Fernsehsender. Regionale Kliniken und Ärztenetzwerke, lokale Selbsthilfegruppen sowie Krankenkassen und Rettungsdienste unterstützten die Aktion. Im Rahmen der Aufklärung wurden mehr als 60.000 Info-Materialien verteilt.

„Auch im Vogelsberg- und Wetteraukreis war der Andrang in diesem Jahr wieder groß“, berichtet Dr. Michael Eckhard, Chefarzt der Diabetes-Klinik Bad Nauheim. „Insgesamt waren an den verschiedenen Stationen in unsere Region über 550 Besucherinnen und Besucher vor Ort. Wir konnten so beispielsweise Fälle von vorher nicht bekanntem Diabetes diagnostizieren und teilweise gravierende Verengungen der Halsschlagadern feststellen. Bei 33 Menschen wurde dank der Initiative ein Behandlungsbedarf identifiziert. Viele waren sich ihres hohen Risikos nicht bewusst.“ Ein bei vielen Menschen nicht bekannter Behandlungsbedarf wurde festgestellt, „soviel wie noch bei keiner der vorherigen drei Touren“, betonte der Neurologe Prof. Tibo Gerriets, Chefarzt der Stroke Unit am Bürgerhospital Friedberg. Vielen Besucher mit überhöhten Blutdruck- oder Blutzuckerwerten empfahlen die Ärzte, sich Ihrem Hausarzt vorzustellen.

Titel: 
Diabetes und Schlaganfall – ein gefährliches Doppel

Inhalt: 

Zirka 7,5 Millionen Erwachsene sind in Deutschland von Diabetes betroffen. Hinzu kommen etwa eine halbe Million nicht diagnostizierte Fälle.1 Zudem steigt die Zahl der Erkrankten: Jedes Jahr erhält eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose Diabetes.4 In Deutschland haben jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall.2 Diabetes ist ein klassischer Risikofaktor für einen Schlaganfall. Bei Menschen mit Diabetes ist das Risiko, eine Herz-Kreislauf Erkrankung zu entwickeln, zwei bis vier Mal höher als bei Menschen ohne Diabetes.5 Etwa jeder fünfte Schlaganfall-Patient in Deutschland ist Diabetiker.3 Trotz Fortschritten in der Versorgung stirbt rund die Hälfte aller Menschen mit Diabetes an Herz-Kreislauf Erkrankungen.6,7 Sie sind die Haupttodesursache bei dieser Patientengruppe.6 Im Durchschnitt können stoffwechsel-gesunde Menschen bis zu zwölf Jahre länger leben als Menschen mit Diabetes und Herz-Kreislauf-Vorerkrankungen.4

Titel: 
„Herzenssache Lebenszeit“ auch im nächsten Jahr wieder

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„Herzenssache Lebenszeit“
Inhalt: 

Gemeinsam mit den vielen Experten vor Ort wurde die Öffentlichkeit für die Themen Diabetes und Schlaganfall sensibilisiert. Um das Wissen in der Bevölkerung zu den Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen zu Schlaganfall und Diabetes deutlich zu verbessern und so die Zahl der Neuerkrankungen zu reduzieren, geht die von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufene bundesweite Aufklärungsinitiative in die nächste Runde. Auch im nächsten Jahr können Interessierte zum Infobus kommen, um sich zu informieren oder Messdemonstrationen durchführen zu lassen. Hierzu wird der Infobus wieder quer durch Deutschland touren und mehr als 80 Städte besuchen. Mehr dazu ab Mai 2018 auf dieser Seite!

Inhalt: 

1 IDF Diabetes Atlas, 8th edn. Brussels, Belgium: International Diabetes Federation; 2017
2 Heuschmann PU et al. Akt Neurol 2010; 37: 333-340
3 Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2017; S. 73
4 Emerging Risk Factors Collaboration. JAMA 2015; 314: 52-60
5 World Heart Federation. Diabetes as a risk factor for cardiovascular disease. Online publiziert unter: http://www.world-heart-federation.org/cardiovascular-health/cardiovascular-disease-risk-factors/diabetes/ (zuletzt aufgerufen: April 2017).
6 Nwaneri C et al. The British Journal of Diabetes & Vascular Disease. 2013; 13: 192-207
7 Morrish NJ et al. Diabetologia 2001; 44 Suppl 2: S14- 21

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