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Vorbereitung auf den Arztbesuch

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Vorhofflimmern ist behandelbar und bei guter Therapietreue können schwerwiegende Konsequenzen wie Schlaganfälle verhindert werden. Dennoch: Wie bei allen chronischen Erkrankungen kann auch die Diagnose Vorhofflimmern für Betroffene mit grundlegenden Ängsten oder Sorgen um die Folgen der Erkrankung einhergehen. Zudem müssen Patienten mit Veränderungen der Lebensgewohnheiten rechnen. Bei Verdacht auf Vorhofflimmern ist es daher ratsam, zur Diagnose zügig einen Arzt aufzusuchen. Dieser erfragt zunächst in einem ausführlichen Gespräch die genauen Symptome, wann genau sie eingesetzt haben, wie lange sie bestehen und ob es schon vorher Episoden mit Vorhofflimmern gegeben hat. Nach der Diagnose steht zunächst das Gespräch mit einem Vertrauten, beispielsweise einem engen Freund oder Familienangehörigen im Vordergrund. Zusätzlich zum Gespräch mit einem festen Vertrauten kann es helfen, sich mit Menschen auszutauschen, die ebenfalls die Diagnose Vorhofflimmern erhalten haben. Anschließend sollten sich Betroffene von Vorhofflimmern im vertrauten Gespräch mit Ihrem behandelnden Fach- oder Hausarzt umfassend über die Herzerkrankung und mögliche Folgeerkrankungen aufklären lassen.

Betroffene sollten sich nicht scheuen, ihre Fragen direkt anzusprechen. Aufklärung kann helfen, die Krankheit als weniger bedrohlich zu empfinden. Für den Arzt ist es zunächst wichtig, ob Sie unter Vorerkrankungen leiden, welche Medikamente Sie einnehmen und ob es in der Vergangenheit Operationen am Herzen gegeben hat. Des Weiteren sollte beispielsweise darüber informiert werden, welche Medikamente einschließlich nicht verschreibungspflichtiger pflanzlicher Ergänzungsmittel oder Vitamine eingenommen werden. In einem intensiven Gespräch sollten zudem Antworten eingefordert werden, die helfen können, die Behandlung des Vorhofflimmerns besser zu verstehen.

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Hier sind einige Fragen, die dem Arzt zu stellen wären:


1. Wie ernst ist meine Erkrankung?

2. Sind Anpassungen meiner Lebensweise erforderlich?

3. Was sind meine Behandlungsoptionen?

4. Ist eine medikamentöse Behandlung in meinem Fall möglich?

5. Was sind die Ziele meiner Behandlung?

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Eine Umfrage brachte kürzlich zutage, dass Patienten mit Vorhofflimmern in die Therapie-Entscheidung zur Schlaganfallvorsorge einbezogen werden wollen.

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Damit Betroffene gut vorbereitet sind, haben wir einen Fragebogen entwickelt, den Sie hier herunterladen können. Der Fragebogen hat das Format A4 und kann somit leicht zu Hause ausgedruckt und zum nächsten Gespräch mitgenommen werden. Für die Antworten haben wir Ihnen auf dem Bogen reichlich Platz eingeräumt. Fragebogen zum Herunterladen

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Falls Sie betroffen sind, denken Sie bitte stets daran: Vorhofflimmern ist eine Erkrankung, die ernste Folgen haben kann. Gehen Sie zu Ihrem Arzt, sobald Sie eine Veränderung Ihrer Symptome oder eine veränderte Reaktion auf Ihre Medikamente feststellen. Falls Ihre ärztliche Versorgung angepasst werden muss, sollten Sie nicht zögern, mit Ihrem Arzt einen erneuten Termin zu vereinbaren.

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