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Vorhofflimmern

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Das Herz schlägt plötzlich unregelmäßig, rast, stolpert, setzt kurzzeitig sogar aus – es hat seinen gewohnten Takt verloren. Ein Alarmsignal, denn es könnte sich um die weltweit häufigste dauerhafte Herzrhythmusstörung bei Erwachsenen handeln: Vorhofflimmern.

Rund jeder vierte Mensch ab 40 Jahren ist im Laufe seines Lebens von Vorhofflimmern betroffen. Allein in Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen an der Volkskrankheit. Die Zahl der Patienten soll sich Experten zufolge bis zum Jahr 2050 sogar noch verdoppeln.

Was steckt hinter der Erkrankung, wo liegen ihre Ursachen und auf welche Symptome sollten Sie achten, um eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen? Denn nur eine gezielte Therapie kann ernsthaften Folgeerkrankungen wie einem Schlaganfall entgegenwirken.

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Was ist Vorhofflimmern?

Was ist Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist eine Form von Herzrhythmusstörung. Das Herz besitzt vier Hohlräume: den linken und rechten Vorhof sowie die linke und rechte Herzkammer. Bei einem gesunden Menschen schlagen die Vorhöfe im gleichen Rhythmus wie die Kammern.

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Welche Arten von Vorhofflimmern gibt es?

Welche Arten von Vorhofflimmern gibt es?

Vorhofflimmern kann ein einmaliges Ereignis sein und sich von Patient zu Patient unterscheiden. Auslöser sind z. B. Vorerkrankungen oder eine Operation. Vorhofflimmern tritt aber auch als eigenständige Krankheit auf.

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Wie es zu einem Vorhofflimmern kommt

Wie es zu einem Vorhofflimmern kommt

Um mögliche Ursachen der Entstehung eines Vorhofflimmerns zu verstehen, muss man sich zunächst vor Augen halten, welche Leistung unser Herz, ein faustgroßer, 300 bis 500 Gramm schwerer Hohlmuskel zu erfüllen hat.

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Gesundheitsrisiken für Patienten mit Vorhofflimmern

Gesundheitsrisiken

Unregelmäßigkeiten des Herzschlags können völlig normal oder eine kurzfristige Folge von Stress sein. Jeder kann irgendwann in seinem Leben damit zu tun haben. Die sogenannten Herzrhythmusstörungen können somit zunächst harmlos sein und wieder zu einem normalen Herzrhythmus führen.

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Wo liegt die Ursache für Vorhofflimmern und wie ist der Verlauf?

Arzt

Ein normaler Puls liegt zwischen 60 bis 100 Schlägen pro Minute. Beim Vorhofflimmern gerät der Herzschlag mit über 100 Schlägen pro Minute aus dem Takt.

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Was sind die Symptome bei Betroffenen?

Die Symptome bei Vorhofflimmern sind vielfältig. Typische Symptome sind Herzstolpern oder Herzrasen, Schwindel, Kurzatmigkeit, Schwitzen, Schwäche und ein Engegefühl in der Brust.

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Rhythmus- und Frequenzkontrolle – wenn das Herz aus dem Takt gerät

Wurde ein Vorhofflimmern diagnostiziert, ist der wichtigste Behandlungsschritt oftmals die Einleitung einer medikamentösen Therapie.

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Wie wird Vorhofflimmern diagnostiziert?

Durch Tasten des Pulses und Abhören mit einem Stethoskop kann Ihr Arzt bereits erkennen, ob Sie an Vorhofflimmern leiden.

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Vorhofflimmern erkennen mittels EKG

Vorhofflimmern erkennen mittels EKG

Mit einem Elektrokardiogramm (EKG) können die elektrischen Entladungen des Herzens aufgezeichnet werden. Die Geschichte des Elektrokardiogramms beginnt mit der ersten Aufzeichnung unter Zuhilfenahme von Elektroden durch den britischen Physiologen Augustus Desiré Waller vor mehr als 100 Jahren.

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Vorbereitung auf den Arztbesuch

Vorhofflimmern ist behandelbar und bei guter Therapietreue können schwerwiegende Konsequenzen wie Schlaganfälle verhindert werden.

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Patienten mit Vorhofflimmern vernachlässigen Therapietreue

Patienten mit Vorhofflimmern vernachlässigen Therapietreue

Patienten mit Vorhofflimmern und erhöhtem Schlaganfallrisiko sollten orale Antikoagulantien zur Blutverdünnung einnehmen. Blutverdünnende Medikamente beugen wirksam der Bildung von gefährlichen Blutgerinnseln vor. Damit vermindern sie die Gefahr, dass Gefäße verstopfen, die lebenswichtige Organe wie das Gehirn mit Blut versorgen.

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Vorhofflimmer-Patienten sorgen sich um ihr Schlaganfallrisiko

Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Vorhofflimmern

In Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen an Vorhofflimmern. Experten rechnen mit einer Verdoppelung in den nächsten 50 Jahren.1 Bei Vorhofflimmern geraten das Herz und seine lebenswichtige Pumpfunktion aus dem Takt.

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Depressionen gehen mit Vorhofflimmern einher

Depressionen gehen mit Vorhofflimmern einher

Depressionen und Ängste wirken sich negativ auf den Verlauf vieler Krankheiten aus. Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK), nach einem Herzinfarkt oder mit chronischer Herzinsuffizienz ist vielfach belegt worden, dass Depressionen ein häufiges Phänomen sind, die ihrerseits die Grunderkrankung verstärken und z. B. das Risiko für weitere Infarkte und die Sterblichkeit erhöhen.

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Europäische Leitlinien zu Vorhofflimmern

Erstmals gemeinsam und in Abstimmung mit den europäischen Fachgesellschaften für Herzrhythmus, Schlaganfall und Herzchirurgie hat die europäische Gesellschaft für Kardiologie die Leitlinien zur Diagnostik und Therapie des Vorhofflimmerns, die auch für deutsche Ärzte sehr maßgeblich sind, auf den neusten Stand gebracht.1

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Gerinnung und Vorhofflimmern

Gerinnungskontrolle

Bei Patienten mit Vorhofflimmern kann sich Blut im Herzvorhof stauen und Blutgerinnsel bilden. Lösen sich diese und wandern ins Gehirn, kann dadurch ein Schlaganfall ausgelöst werden. Zur Vorbeugung werden Antikoagulanzien (Gerinnungshemmer) eingesetzt - Medikamente, die die Bildung solcher Gerinnsel hemmen.

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Mit Vorhofflimmern auf Reisen

Die Diagnose Vorhofflimmern verunsichert Patienten zunächst: Was bedeutet die Erkrankung für den Alltag, für Freizeit und Urlaub? Gewohnheiten und tägliche Abläufe lassen sich relativ schnell anpassen. Umstellungen, die die Erkrankung erfordern, werden rasch zur Routine. Doch bei der Planung der schönsten Wochen des Jahres tauchen weitere Fragen auf: Gibt es Dinge, die bei der Urlaubsplanung zu beachten sind?

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