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Weg von der Zigarette: Schlaganfallrisiko auch im hohen Alter noch senken

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Weg von der Zigarette: Schlaganfallrisiko auch im hohen Alter noch senken
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Der Ausstieg vom Rauchen lohnt sich in jedem Alter: In einer Auswertung von 25 Studien mit über einer Million Patienten konnte kürzlich gezeigt werden, dass auch über 60-Jährige davon profitieren, ihr Laster aufzugeben. Demnach sterben Raucher rund fünfeinhalb Jahre früher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Nichtraucher, bei ehemaligen Rauchern sind es nur noch zwei Jahre. Denn das Risiko geht mit dem Rauchstopp allmählich zurück und liegt nur noch bei dem 1,3-Fachen eines Nichtrauchers.1

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Jede Zigarette erhöht das Schlaganfallrisiko

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Rauchen gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Nichtraucher haben gegenüber Rauchern ein deutlich niedrigeres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Aktuelle Untersuchungen zeigen sogar einen direkten Zusammenhang zwischen der Anzahl der gerauchten Zigaretten und dem Schlaganfallrisiko: Allein eine Zigarette pro Tag kann die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall verdoppeln. Zwei bis zehn Zigaretten täglich führen zu einem 2,2-fach erhöhten Risiko. 21 bis 39 Zigaretten pro Tag erhöhen das Schlaganfallrisiko um das 4,3-Fache, über 40 Zigaretten täglich sogar um das 9,1-Fache.2

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Der giftige Qualm verändert das Blut

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Doch wie genau führt Rauchen zu einem höheren Schlaganfallrisiko? Mit jedem Zug an der Zigarette gelangen rund 250 verschiedene Giftstoffe in den Körper. Das hat auch Auswirkungen auf die Eigenschaften des Blutes, das zähflüssiger wird und stärker zu Verklumpungen neigt. Die gefäßverengende Wirkung des Nikotins begünstigt die Entstehung von Blutpfropfen noch zusätzlich. Wandert eine solche Verklumpung ins Gehirn und blockiert dort ein Blutgefäß, kommt es zum Schlaganfall, weil das betroffene Hirnareal unterversorgt ist. Da die Schadstoffe durch den giftigen Zigarettenqualm eingeatmet werden, sind nicht nur Raucher selbst betroffen, sondern auch deren Mitmenschen: Forscher zeigten in einer Studie ein um 30 Prozent erhöhtes Schlaganfallrisiko bei Passivrauchern.3

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Gesundheitsschäden durch Rauchen nehmen zu

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Schon lange bevor moderne Studien die Auswirkungen von Zigarettenkonsum analysierten, wurde vermutet, dass damit Gesundheitsschäden einhergehen. Die Erforschung dieses Zusammenhangs wird durch die steigende Zahl an Rauchern, vor allem in den westlichen Industrienationen, immer wichtiger. Denn nicht nur das Schlaganfallrisiko ist erhöht, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs oder chronische Atemwegserkrankungen zu entwickeln. Dabei ist es entscheidend, wann ein Mensch in seinem Leben mit dem Rauchen beginnt und in welchem Ausmaß er Zigaretten konsumiert.4

Für einen langjährigen Raucher stellt der Schritt aus der Abhängigkeit häufig eine große Hürde dar. Deshalb gibt es mittlerweile eine Reihe an Hilfsmitteln – informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder in der Apotheke nach den für Sie geeigneten Möglichkeiten.

1 Mons et al. Impact of smoking and smoking cessation on cardiovascular events and mortality among older adults: meta-analysis of individual participant data from prospective cohort studies of the CHANCES consortium. BMJ 2015;350:h1551.
2 Cole J., Meyerson D.A., John Hopkins University Bayview Medical Center, Baltimore; “Dose-Response Relationship Between Cigarette Smoking and Risk of Ischemic Stroke in Young Women”; Aug. 15, 2008, Stroke
3 http://www.schlaganfall-hilfe.de/rauchen-und-alkohol (zuletzt aufgerufen am 16.11.2015)
4 http://www.bkk-deutsche-bank.de/content/zigaretten_und_schlaganfall.html

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