Sie sind hier

Wie umgehen mit der Diagnose Herzerkrankung?

Beinhaltet Submenu: 

Das Herz klopft schneller und ein Gefühl der Sorge macht sich breit: Trotz des Wissens um die Häufigkeit von Herzerkrankungen, gerade in höherem Alter, kann die Diagnose Herzerkrankung schockieren. Umso wichtiger ist für eine erfolgreiche Therapie die psychische Verarbeitung.

Inhalt: 

In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist?
Das Gebiet der Psychokardiologie befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen und der Herzgesundheit. Laut einer Studie, die auf der diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin vorgestellt wurde, leiden beispielsweise 10 Prozent der Vorhofflimmern-Patienten an Depressionen oder Angst.1 Derartige Krankheiten gelten sogar als Risikofaktor für das Auftreten von Vorhofflimmern. Auch eine bereits bestehende Herzerkrankung kann sich dadurch verschlechtern.
Die Lebensqualität wird durch die Angst vor den Folgen mitunter stark beeinträchtigt. Das kann dazu führen, dass Patienten am liebsten nicht an ihre Krankheit erinnert werden wollen, auch nicht durch die tägliche Tabletteneinnahme.

Aufklärung kann helfen
Doch was kann man tun?

  • Vorhofflimmern ist behandelbar und bei guter Therapietreue können schwerwiegende Konsequenzen wie Schlaganfälle verhindert werden.
  • Diese Einsicht kann dem Patienten helfen, die Krankheit als weniger bedrohlich zu empfinden.
  • Daher ist das Verständnis auf Seiten des Patienten sehr wichtig, um sowohl die körperliche als auch die seelische Gesundheit zu fördern.
  • Liegen die psychischen Ursachen jenseits der Erkrankung, kann auch eine Psychotherapie sinnvoll sein.

1 Dąbrowski R. et al. Quality of life and depression in patients with different patterns of atrial fibrillation. Kardiol Pol. 2010;68(10):1133-9.
Quelle: Vortrag B. Leithäuser „Psychische Komorbidität und Lebensqualität bei Vorhofflimmern”, 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin 2015, Mannheim.

Beinhaltet Login: